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Dachgepäckträger

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Nach langer Suche nach einem stabilen Dachgepäckträger haben wir diesen gefunden. Er ist so stabil, dass man oben auf ihm stehen kann. Es scheint sich um einen Eigenbau zu handeln, denn einen ähnlichen habe ich bisher nie gesehen. Bei Kauf und hier in einigen Bildern noch so zu sehen war er nur lackiert mit ersten Roststellen. Wir haben ihn dann silber-metallic pulverbeschichten lassen - dies hält auch Belastungen wie Zurrgurten und Kletterpartien oben auf ihm stand. Galvanisieren war bei der Größe im Umland Berlins nicht möglich.

Viel Dachträger sind nicht hoch genug um nicht aufzuliegen auf dem extrem gewölbtem Dach des T2. Von der Regenrinne sprich Dachträgerfuß bis zur Dachmitte ist ein Höhenunterschied von ca. 18cm - damit ein Dachträger nicht aufliegt muss er mit den Füßen also mindestens 20cm hoch bauen. Die Dachbreite in der Regenrinne liegt bei etwa 138cm. Manch kleiner und dezenter Dachträger für Golf & Co. kommt da auch bereits an seine Grenzen. Ich hatte es z.B. mit einem MALCO 901 92x90cm aus diesen beiden Gründen vergeblich versucht.

Andere wie original Westfalia Dachträger mit Holzlatten bauen sehr hoch, sind im guten Zustand sehr teuer (750 Euro kann man da schon loswerden), das Holz ist immer pflegebedürftig und sehen mir auf einem 1979er T2 zu antik aus, passen optisch vielmehr in die 50er und 60er Jahre. Es gibt günstigere Nachbauten, deren Metall ist günstiger verarbeitet (z.B. einfachere Bauformen) und versiegelt (z.B. nur lackiert) - und trotzdem noch teuer (bis knapp 500 Euro). Meist sind sie so filigran, dass man oben drauf nicht stehen kann und diese somit nur mit Leiter bepacken kann.

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Auf dem Dachträger findet zur Unterbringung von Kleinkram noch eine stabile, wasserdichte, 120 Liter große, halbwegs aerodynamisch flache Box der Firma "Zarges" Platz. Es ist eine Bundeswehr Sanitäter Box aus dem Jahr 1963 vom Typ A20/2, die ihrer militärgrünen Farbe durch Abbeizen beraubt wurde.

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Im Einsatz...

Dachgepäckträger im Einsatz - Marokko 2012. Auf der linken Seite das eingepackte Sonnensegel mit Stangen, ein bisschen Platz dann dazwischen um oben auf dem Dachträger stehen zu können, Mitte 120 Liter Zarges Kiste mit Betriebsstoffen etc, rechts vorne 20 Liter Benzinkanister, rechts hinten 15 Liter Wassertank bzw. Wasserdusche:

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Für den Aufstieg habe ich mir eine kompakte, hinten links einhängbare Strickleiter gebastelt - es bleibt aber eine sportliche Turnübung, vor allem wenn man nicht zuviel Spuren an Lack, Fenstern und Stoßstangen hinterlassen will...

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Revision: 2018/11/16 - 10:47 - © Rolf-Stephan Badura